Freitag, 6. September 2019

Wie alles begann..

Ein Jahr, meine Probleme und ich...

wie komme ich auf DEN Titel? Ganz einfach: aus einer Predikt heraus!

Joyce Meyer meinte in einer Predikt zum Thema, meinen Mund und meine Worte beherrschen, was würde wohl passieren, wenn sich jeder ein Jahr lang nur um seine eigenen Probleme kümmern würde? Wie würde sich das Leben des Betroffenen ändern?....

Dieser Gedanke hat mich nicht mehr losgelassen. Denn seit einiger Zeit merke ich, dass ich mich ausgelaugt fühle von meiner Art, mir für die Probleme anderer immer Lösungsansätze zu überlegen und erleben zu müssen, dass diejenigen nichts ändern. Zuerst habe ich mich geärgert, aber dann hat mir meine Ärztin klargemacht, dass Angst dahinter steckt. Wir verharren lieber in bekannten unguten Situationen, als Neues auszuprobieren und evtl. eine bessere Zeit zu haben. Ganz schön krank, oder?

Und da ich auch immer mehr das Gefühl habe, dass ich alt bin, also im Geiste, habe ich mir Gedanken über mich gemacht.

Ein Jahr, meine Probleme und ich...

... mein Übergewicht

... mein Schnarchen

... meine Unsportlichkeit

... mein fehlender Selbstwert

... meine Depressionen

... meine Panikattacken...



Es gibt sicher noch vieles, was mir in dem Jahr einfallen und auffallen wird. So vieles hängt zusammen, und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr erinnert mich die Lage an Wollknäuel, die durcheinandergeraten sind. Nun geht es darum, jedes Fädchen aufzuwickeln und möglichst viele gute Knäuel herauszuarbeiten.

Beim Ausmisten meines Zimmers ist mir gute Literatur dazu in die Hände gefallen und ein paar CDs. Na ja, bisher war ich ja Wissensriese - Umsetzungszwerg, aber das muss ja nicht so bleiben.

Nun werde ich mich mal meiner Aufschieberitis widmen, das nervt mich grade am meisten. Also her mit Stift und Papier, eine Liste der wichtigen Dinge gemacht, die ich aufschiebe und dann gehts los.


2 Kommentare:

  1. Liebe Ivana, in einigem hab ich mich in den Zeilen selbst erkannt. Ich hab zwar schon manchen Fortschritt gemacht, aber immer wieder bekommt auch der
    Umsetzungszwerg die Oberhand.
    Aber ausschließlich auf sich selbst zu konzentrieren? Nee, das wäre auch nicht meins.
    Ich wünsche Dir, dass Du vielleicht auch über den Blog einen inneren Gewinn findest und einen Motivationsschub erhältst. Ich möchte mein Blögchen nicht mehr missen.
    Sei lieb gegrüßt von Lene

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    1. Jojo, das ist ja witzig, dass ich gleich zu Beginn eine Leserin hatte. Den Blog habe ich eigentlich nur als eine Art Tagebuch anlegen wollen, aber mit Anregungen macht es natürlich viel mehr Spaß! Mit dem Konzentrieren auf mich selbst meinte ich nur, mich um MEINE Probleme zu kümmern, und nicht immer übergriffig anderen gegenüber zu sein. Mein Sozialleben soll darunter nicht leiden. Liebe Grüße zurück schickt Ivana

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