Habe es gestern tatsächlich geschafft, den Wäscheberg zu bewältigen und alles zu waschen und zu bügeln. Eine Menge Arbeit, aber ich habe es geschafft, darauf bin ich sehr stolz. Nun gilt es, erst keine neuen Berge entstehen zu lassen. Mal ehrlich: die Maschine wäscht und trocknet, ich muss nur noch zusammenlegen und ein paar Sachen bügeln, also das ist machbar!
Ein paar strategische Punkte habe ich dabei angewandt:
- zuerst Weißwäsche erledigt: Bereits Maschinchen gestartet, sodass ich beim Aufstehen gleich den Trockner starten und die zweite Wäsche starten konnte
- zuerst Weißwäsche, Socken und Unterwäsche zusammengelegt: da sehe ich gleich und schnell einen Erfolg
- das Bügelbrett ins Wohnzimmer, und nebenher die Glotze laufen lassen...das läßt mich das öde Bügeln ertragen.
- Das Einräumen habe ich richtig genossen, habe mir Zeit gelassen, und die gefüllten Schränke bewundert
An meinen faulen Begleiter: keine Angst, da übernehme ich mich nicht. Das kann ich jeweils montags und dienstags gemütlich erledigen. Und Du und das Ausruhen kommt dennoch zu eurem Recht...
Gleich dazu habe ich noch vier Kleidungsstücke geflickt. Was mich echt ärgert, selbst bei (früherer) Markenqualität sind die Nähte unsauber genäht, Knöpfe fallen ab...und das bei neuen Sachen. Gesehen halt beim Bügeln. Was tun? Nichts mehr kaufen? Billigware?
Nein, denn auch da will ich mich in diesem Jahr weiterentwickeln und wertige Dinge, auch im Bezug auf Arbeit und Natur, kaufen, wenn überhaupt. Im Kleiderbereich hat das viel Zeit, denn ich bin bestens ausgerüstet, und Neukauf lohnt erst, wenn ich tatsächlich richtig viel abnehme.
Ach ja, ich habe gestern auch eine Spaghetti-Spinat-Frittata gemacht. Ein neues Rezept, das mir immer viel Nerven abverlangt. Aber : es hat super geschmeckt, und ich habe wieder einen Punkt im Bezug auf Weniger Fleisch und Wurst gemacht!
Gestern hat mich körperlich doch geschafft, das viele laufen und stehen tut meiner Arthrose nicht gut. Und daher gilt es heute, klug zu planen und Dinge zu erledigen, die ich eher im Sitzen machen kann.
Mein Plan:
- Schreiben an Rechtsanwalt erledigen für Mama
- Paket für Ariane packen und heute mittag auf die Post
- Recyclinghof (Sachen sind schon eingepackt im Auto)
- Jackenärmel kürzen
- Carport - Bank freiräumen
Für Menschen ohne Aufschieberitis mag das lächerlich klingen, aber für mich wäre das viel, wenn es gelänge.
Also, ran an die Aufgaben!
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